Presse - Konzertgemeinde Mosbach e.V.

Pressestimmen

Hier finden Sie alle Pressestimmen der Konzertgemeinde Mosbach e.V.

Spanisches Flair für einen kalten Februarabend

Der Gitarrist Friedemann Wuttke

 Der Gitarrist Friedemann Wuttke zu Gast in der Stiftskirche

An ungewohnter Stelle, ausnahmsweise in der Stiftskirche, fand am Donnerstagabend das vierte und letzte der Klassischen Konzerte der Saison mit dem Stuttgarter Gitarristen Friedemann Wuttke statt. Eine gute Entscheidung, denn eine einzelner Gitarre hätte im großen Saal der Mälzerei wohl verloren gewirkt. So aber konnten die Zuhörer, im Halbkreis um ein kleines Podest postiert, dem Solisten ganz nah kommen. Die Ohren spitzen musste man natürlich immer noch, denn die Gitarre ist ein zartes Instrument, das sich auch im Fortissimo nicht zu großem Schalldruck zwingen lässt. Erstaunlicherweise waren es aber gerade die leisesten Töne, die sich in der Akustik der Stiftskirche am schönsten entfalteten und im Publikum für konzentrierte Stille sorgten.

Ein faszinierendes Cello-Universum tat sich auf

Ein faszinierendes Cello-Universum tat sich auf

Alban Gerhardt (Violoncello) und Anne-Marie McDermott (Piano) boten Kammermusikkunst vom Allerfeinsten

Dass man bei den „Klassischen Konzerten“ auf absolute Weltklassemusiker treffen kann, dürfte sich inzwischen nicht nur in der Mosbacher Konzertgemeinde herumgesprochen haben. Und so verzeichnen neben den Publikumsrennern, den Orchesterkonzerten, auch die Kammermusikabende der Reihe stetig wachsende Zuschauerzahlen. Nach dem jungen spanischen Azahar-Bläserquintett im November waren in dieser Woche mit dem deutschen Cellisten Alban Gerhardt und der amerikanischen Pianistin Anne-Marie McDermott erneut zwei Musiker von internationalem Rang zu Gast. Ein ungewöhnliches Programm abseits des bekannten klassisch-romantischen Cellorepertoires hatten die beiden mitgebracht. Mit Samuel Barber (1910-1981), Benjamin Britten (1913-1976), Lukas Foss (1922-2008), Leonard Bernstein (1918-1990), George Gershwin (1898-1937) und Astor Piazzolla (1921-1992) widmeten sie sich an diesem Abend ausschließlich Musik des 20. Jahrhunderts.

Ein perfekter Pas de cinque

azahar ensemble

Mit dem jungen AZAHAR ENSEMBLE war ein absolutes Weltklasse-Bläserquintett zu Gast

Vor fünf Jahren saßen sie noch gemeinsam im Nationalen Jugendorchester von Spanien, wo sie sich erstmals als Bläserquintett formierten und seitdem einen unaufhaltsamen Aufstieg in den Olymp der weltbesten Kammermusikensembles geschafft haben. Spätestens nach ihrem Sieg beim renommierten ARD-Wettbewerb 2014 sind sie definitiv dort angekommen. Offenbar war Christof Roos der erste Veranstalter, die danach anrief und sie vom Fleck weg für seine Klassischen Konzerte engagierte. Gut gefüllt war denn auch der Saal am Freitagabend, als das AZAHAR-Ensemble in der Mälzerei zu Gast war.

Die Heidelberger Sinfoniker mit dem Pianisten Haiou Zhang, unter Frieder Bernius in der Alten Mälzerei

Die Heidelberger Sinfoniker mit dem Pianisten Haiou Zhang, unter Frieder Bernius in der Alten Mälzerei

Christof Roos freute sich, dass „dieses über die Region hinaus renommierte Orchester zum ersten Mal bei uns gastiert und hoffentlich nicht zum letzten Mal“.

Der künstlerische Leiter der Reihe Mosbacher Klassische Konzerte bedankte sich bei Prof. Jürgen Kletti und seiner Firma mpdv, die als Sponsor diesen Auftritt ermöglich hat. Die Heidelberger Sinfoniker waren angereist und weil diese ohne Chefdirigent sind, war Frieder Bernius am Pult hochwillkommen. Als Spezialist für Alte Musik hat der Gründer und Leiter des Kammerchors Stuttgart, des Barockorchesters Stuttgart und weiterer Formationen einen exzellenten Namen und dem wurde er auch nun aufs Schönste gerecht bei überaus stilkundigem Dirigat. Mit Haydns Sinfonie Nr. 101 D-Dur „Die Uhr“ begann der Abend. Rasche Tempi, schlanker Klang, impulsreiche Gangart, so kennt man die Heidelberger Sinfoniker und so musizierten sie auch nun unter Bernius, der sehr viel Schwung und Sogkraft hineinbrachte.

Wie Feuer und Flamme

Wie Feuer und Flamme - Duo Kim Costa

Klavierduo Kim/Costa an zwei Flügeln begeisterte in der Alten Mälzerei

Mosbach. Ein Konzert an zwei Flügeln bescherte den Musikfreunden der jüngste Abend in der Reihe Mosbacher Klassische Konzerte in der Alten Mälzerei. Zwei junge Pianisten, vom Deutschen Musikrat in der „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ gefördert, haben erst kürzlich zum Duo zusammengefunden. Die musikalische Feinabstimmung zwischen der koreanischen Pianistin Sae-Nal Lea Kim und dem Portugiesen Raul da Costa  ist jetzt schon überragend, wie bei diesem SWR-Mitschnitt zu erleben war. Beide studierten an der Musikhochschule Hannover und anderen, beide erspielten sich erste Preise bei namhaften Wettbewerben.

Keine Angst vor Neuer Musik bei den Klassischen Konzerten

sonARTrio

Das junge SonARTrio sorgte für begeisternde Premiere im ver.di Bildungszentrum

Zeitgenössische Musik zum Schwelgen – geht denn das? So mag sich der eine oder andere Konzertbesucher anfangs noch gefragt haben, aber bereits mit dem ersten Stück hatten die drei jungen Herren des „SonARTrio“ ihre knapp 100 Zuhörer definitiv erobert. Ein Programm komplett aus Werken noch lebender Komponisten zu bauen ist vielleicht mutig, aber Simon Kluth (Violine), Till Marek Mannes (Bajan) und Benedikt Brodbeck (Violoncello) haben sich mit ihrem ensemble ganz der Neuen Musik verschrieben. Und das tun sie mit spürbarer Ent-deckerfreude und großem instrumentalistischem Einfallsreichtum. Locker plaudernd führen sie abwechselnd selbst durch ihre Programme und lassen ihr Publikum ein wenig teilhaben an jenem kreativen Schöpfungsprozess, den sie selbst beim Erarbeiten dieser Musik durchlaufen haben.

Mosbacher Klassische Konzerte

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