Presse - Konzertgemeinde Mosbach e.V.

Pressestimmen

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Flöten-Portrait der ganz noblen Art

Leonie Bumüller (Queflöte) und Madoko Ueno (Klavier)ARD-Preisträgerin Leonie Bumüller (Querflöte) und Madoka Ueno (Klavier) begeisterten bei den Klassischen Konzerten

Ein Schelm, wer bei der Querflöte an Blech denkt, denn tatsächlich gehört das silbrige Instrument zur Familie der Holzbläser. Christof Roos und seine Konzertgemeinde e.V. wollen in den Klassischen Konzerten immer auch einmal „etwas Blinkendes“ vorstellen. Und wer könnte das auf feinere Art tun als die junge Flötistin Leonie Bumüller, die im vergangenen Jahr beim renommierten ARD-Wettbewerb in München die Jury und auch das fachkundige Publikum überzeugt hatte. Gemeinsam mit der Pianistin Madoka Ueno war sie am Sonntagabend in der Mälzerei zu Gast und lieferte in der Reihe der Klassischen Konzerte ein eindrucksvolles Portrait ihres edlen Instruments ab. Mit der 1927 entstandenen Flötensonate von Erwin Schulhoff (1894-1942) startete ein überaus spannender Kammermusikabend, der erfreulich viele Zuhörer in die Mälzerei gelockt hatte. Ob das vor allem an den beiden charmanten Musikerinnen lag, darf gern spekuliert werden, auf jeden Fall war auch ein Aufnahmeteam vor Ort, um dieses Konzert für den SWR2 aufzuzeichnen.

Vom Heimatland der Bohème zum Ausnahmetalent der Gegenwart

Nach Böhmen bzw. Tschechien ging die musikalische Reise beim gut besuchten Auftaktkonzert der „Mosbacher Klassischen Konzerte“ am Samstagabend. In der Alten Mälzerei traten das Sinfonieorchester Karlsbad und der 13-jährige Solist Justus Eichholz auf. Foto: Peter LahrSaison-Auftaktkonzert der Mosbacher Klassischen Konzerte – 400 Zuhörer feierten das Sinfonieorchester Karlsbad und den 13-jährigen Pianisten Justus Eichhorn in der Alten Mälzerei.

„Behaltet den Mann im Auge, der wird eines Tages in der Welt von sich reden machen.“ Diesen weitsichtigen Ratschlag schrieb Mozart, als er den 17-jährigen Beethoven gehört hatte. Ähnlich mag es am Samstag vielen der 400 Gäste in der Alten Mälzerei gegangen sein. Das Auftaktkonzert der Reihe „Mosbacher Klassische Konzerte“ bestritt nämlich das Sinfonieorchester Karlsbad (heute: Karlovy Vary in Tschechien). Als zupackender Solist am Flügel spielte der 13-jährige Justus Eichhorn passenderweise Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll (1803). Das Programm huldigte darüber hinaus den beiden Gründervätern der tschechischen Nationalmusik. Von Bedřich Smetana erklang die Ouvertüre zur Oper „Die verkaufte Braut“ (1866), von Antonín Dvořák die Sinfonie Nr. 6 D-Dur (1880). Das Publikum zeigte sich gleichermaßen begeistert vom jungen Solisten sowie dem Ensemble und applaudierte entsprechend lautstark. Folgerichtig ging Justus Eichhorn in die Verlängerung und spielte solo Eric Saties erste „Gnossienne“ sowie einen selbstkomponierten „Pop-Song“.

Diese jungen Musiker spielen mit absolut beeindruckender Qualität

Landesjugendorchester in MosbachDas Landesjugendorchester präsentierte sich mit einem aufregenden sinfonischen Programm.

In einem Alter, in dem andere Teenager in ihrer Freizeit zocken oder feiern gehen, sind sie bereits unbestrittene Meister auf ihrem Gebiet. Zwischen 13 und 19 Jahren sind die rund sechzig jungen Musikerinnen und Musiker des baden-württembergischen Landesjugendorchesters erst alt, aber sie offenbaren bei ihren Konzerten eine faszinierende Qualität und mitreißende Spielfreude, die sich auch auf die Zuhörer überträgt. Talent und zahllose Übungsstunden sind nötig, um bei den besten Nachwuchsinstrumentalisten des Landes mithalten zu können.

Ein traumhaftes Duo voller Entdeckerfreude

plathblettenberg 2Theo Plath (Fagott) und Aris Blettenberg (Klavier) begeisterten mit filigranem Zusammenspiel.

Bei den Kammermusikabenden im Rahmen der Mosbacher Klassischen Konzerte hat man immer wieder einmal Gelegenheit, ungewöhnliche Bläserfarben näher kennenzulernen. Das Fagott ist eines jener relativ selten zu hörenden Instrumente, die den Konzertbesuchern zumeist nur aus dem Sinfonieorchester vertraut sind. Am Sonntagabend konnte man in der Alten Mälzerei dieses wunderschöne Holzblasinstrument mit seinen geheimnisvollen Klangfarben einmal ausgiebig solistisch in Aktion erleben.

Zwei wunderbare Klassiker und eine Neuentdeckung

Das Mariani Quartett in Mosbach^Nach der etwas exotischen Besetzung mit Viola da Gamba und Akkordeon beim ersten „Klassischen Konzert“ der neuen Saison war in dieser Woche nun mit einem Klavierquartett wieder eine etwas vertrautere Instrumentenkombination am Start. Seit 2009 sind Philipp Bohnen (Violine), Barbara Buntrock (Viola), Peter-Philipp Staemmler (Violoncello) und Gerhard Vielhaber (Klavier) als „Mariani Quartett“ unterwegs.

Und dabei sind sie nicht nur überaus erfolgreich, sondern auch immer auf der Suche nach spannenden Neuentdeckungen für ihr Repertoire. So haben sie erstmals die beiden Klavierquartette der erst kürzlich wiederentdeckten deutschen Romantikerin Emilie Mayer eingespielt, von denen eines auch bei diesem Abend in der Alten Mälzerei erklang.

Unerwartet, ungewöhnlich, unterhaltsam

les inattendusAus der Frühzeit der europäischen Musik: Französisches Duo eröffnete die „Mosbacher Klassischen Konzerte“. Noch selten wagten sich die „Mosbacher Klassischen Konzerte“ in die Zeit vor Bach, sozusagen in die Frühzeit der europäischen Musik.

Das mit ungewöhnlicher Besetzung aufwartende französische Duo „Les inAttendus“ (Deutsch: „Die Unerwarteten“) präsentierte nun zur Eröffnung der neuen Saison ein Programm, das mit dem 1510 geborenen Diego Ortiz begann und mit dem 1741 gestorbenen Antonio Vivaldi endete. Rund zwei Jahrhunderte klingende Musikgeschichte taten sich da vor den Ohren des Publikums auf. Dass dabei ein veritables Instrument der Renaissance und des Barock, nämlich die Gambe, mit dem erst im 19. Jahrhundert „geborenen“ Akkordeon eine Verbindung einging, hatte seinen ganz besonderen Reiz.

Mosbacher Klassische Konzerte

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