Presse - Konzertgemeinde Mosbach e.V.

Pressestimmen

Hier finden Sie alle Pressestimmen der Konzertgemeinde Mosbach e.V.

Ungewöhnlicher Liederabend mit Schubert, Britten, Schumann

 Ungewöhnlicher Liederabend mit Schubert, Britten, Schumann

André Baleiro (Bariton) und David Santos (Klavier) zu Gast bei den Klassischen Konzerten

Wenn es bei den Mosbacher Klassischen Konzerten einen Liederabend gibt, dann darf das auch gerne mal einer sein, bei dem man genau zuhören muss. In dieser Woche waren der aus Portugal stammende Bariton André Baleiro und sein Pianist und Landsmann David Santos zu Gast und präsentierten einen ungewöhnlichen Liederabend, der neben weniger bekannten Liedern von Franz Schubert und Robert Schumann auch Benjamin Brittens „Songs and Proverbs of William Blake“ enthielt. Pianist David Santos übernahm in perfektem Deutsch die Moderation und ermöglichte den Zuhörern damit einen lohnenden Einblick, sowohl in die romantischen Lieder als auch in ein etwas schwieriges Repertoire wie Britten.

Junge Botschafter der Musik zu Gast in Mosbach

Das Landesjugendorchester wurde bei den Klassischen Konzerten begeistert gefeiert

Das Landesjugendorchester wurde bei den Klassischen Konzerten begeistert gefeiert

Orchester von hohem Rang gab es schon früher zu hören in Mosbach, aber zu welch großartigen Leistungen auch schon die Nachwuchstalente fähig sein können, durften die Zuhörer am Freitagabend beim Landesjugendorchester Baden-Württemberg (kurz LJO) erleben, das im Rahmen der Klassischen Konzerte erstmals in der Alten Mälzerei zu Gast war. Unter der Leitung seines Dirigenten Joseph Bastian lieferten die etwa 70 jungen Musiker, die alle erst zwischen 13 und 19 Jahren alt sind, eine beeindruckend reife Vorstellung ab. Wer im LJO mitspielt, hat zumeist bereits beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ reussiert und/oder ein Probespiel bestehen müssen.

Meisterliches für fünf Streicher

Das „Bartholdy Quintett“ beendete die Saison der Klassischen Konzerte mit feiner Kammermusik

Das „Bartholdy Quintett“ beendete die Saison der Klassischen Konzerte mit feiner Kammermusik

Dass eine anständige Rockband aus fünf Leuten bestehen muss, weiß man spätestens seit Frank Goosen. Auch in der klassischen Kammermusik ist ein Quintett aus Bläsern eine Standardformation, für die unglaublich viel tolle Musik geschrieben wurde. Weniger bekannt ist die Besetzung mit fünf Streichern, aber gerade dieses fünfte Instrument – manchmal ist es ein zweites Cello, manchmal eine zweite Viola – erschließt im Vergleich zum gängigeren Streichquartett spannende klangliche Möglichkeiten. Diesem kleinen, aber feinen Repertoire hat sich das „Bartholdy Quintett“ verschrieben, das am Freitagabend in der fast ausverkauften Mälzerei zu Gast war. Im Mendelssohnjahr 2009 haben Ulf Schneider und Anke Dill (Violine), Barbara Westphal und Volker Jacobsen (Viola) und Gustav Rivinius (Violoncello), die alle Professuren an bedeutenden Hochschulen haben und mit verschiedenen preisgekrönten Kammermusik-Formationen unterwegs sind, sich als festes Quintett zusammengetan, um sich den im Konzertbetrieb oft etwas stiefmütterlich behandelten Repertoire zu widmen. Dabei regen sie auch immer wieder zeitgenössische Komponisten an, Neues für das Bartholdy Quintett zu schreiben.

Mit vier Saxofonen direkt in den Quartett-Olymp

Das Ebonit Saxophon Quartett

Das Ebonit Saxophon Quartett zeigte faszinierende Klangkultur und perfekten Ensemblegeist

Unwillkürlich verbindet man das Saxofon meist automatisch mit Jazz, aber das muss gar nicht immer sein. Die vier jungen Musiker*innen von Ebonit Saxophon Quartett machen es vor, wie edel-samtig und geschmeidig das metallische Instrument mit dem Rohrblattmundstück auch klingen kann. Mit ihrem Auftritt bei den Mosbacher Klassi-schen Konzerten adelten sie das Saxofon endgültig als vollwertiges Mitglied der klassi-schen Holzblasinstrumentenfamilie und entwickelten eine faszinierende Klangkultur, die auch den skeptischsten Jazzverweigerer überzeugt und dem Instrument einige neue Anhänger beschert haben dürfte.

Ein faszinierendes Instrument mit Zartheit und Verve gespielt

agnes clement

Die französische Harfenistin Agnès Clément verzauberte mit einem Spiel von unglaublicher Intensität und toller Ausstrahlung

Nach elf Jahren war endlich wieder einmal eine Harfe im Programm der Klassischen Konzerte und mit der jungen Agnès Clément aus Frankreich eine der ganz Großen zu Gast. Sie gewann 2016 beim ARD-Wettbewerb den selten vergebenen 1. Preis, dazu den Publikumspreis sowie den Preis für die beste Interpretation des Auftragswerks. Wenn man sie spielen hört – nein besser erlebt – wird klar, womit sie sich diese Auszeichnungen verdient hat: Agnès Clément ist eine großartige Musikerin mit einer ganz besonderen Ausstrahlung. Wer die Harfe jemals als ein ätherisches Instrument gesehen haben sollte, dem vorwiegend engelhafte Klänge zu entlocken sind, der wurde hier eindrucksvoll eines Besseren belehrt. Die junge Französin über große Kraft und eine sehr lebendige Energie, die ihrem Ton sowohl im äußersten pianissimo als auch im forte eine unglaubliche Intensität verleihen.

Das war Blechbearbeitung in höchster Vollendung

Das junge Tuba-Trio „21m60“

Das junge Tuba-Trio „21m60“ bot hinreißende Unterhaltung bei den Klassischen Konzerten „Klischee ade!“

hieß es bei dem Auftritt der drei Tubisten Constantin Hartwig, Fabian Neckermann und Steffen Schmid, die am Sonntagabend bei den Mosbacher Klassischen Konzerten zu Gast waren. Die drei jungen Herren sind seit dem Deutschen Musikwettbewerb 2016 als Trio unter dem Namen „21m60“ unterwegs und begeistern mit ihrem Spiel sowohl die Fans hochklassiger Kammermusik, als auch den ganz normalen Musikhörer, der vielleicht noch nicht so genau wusste, was ihn bei diesem Programm erwarten würde.

Mosbacher Klassische Konzerte

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